Technik und Beschreibung
Welche vorteiligen Eigenschaften bietet die langhubige Grifffederung beim Bergwandern und wie funktioniert`s ?
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Die Grifffederung zeichnet sich bauartbedingt durch sehr lange Federwege aus , die oft ein mehrfaches der üblichen Einfederungswege betragen. Die Abfederung wird nicht durch Druckkräfte verwirklicht, (etwa durch Zusammenpressen einer Stahlfeder oder eines Polsters etc.) , sondern durch Zugkräfte. Es werden umsponnene Gummifäden (Expander) in die Länge gezogen und gedehnt . Hierdurch ergeben sich günstige Abfederungseigenschaften: die Federung verhärtet sich nicht stark bis es letztlich zum Anschlag kommt, sondern behält im Wesentlichen die Federkraft bei. Anders gesagt : der Anstieg der Federkonstanten D ist deutlich flach.
Jeder Bergwanderer weiss um die Belastung der Gelenke bei Bergtouren besonders beim Abstieg im Steilgelände. Durch den Gebrauch von Bergstöcken werden besonders die Kniegelenke geschont, dafür werden die Stösse beim Bergabgehen vom Handgelenk abgefangen. Durch eine Federung wird diese Belastung reduziert. Allerdings gibt es wenige Stöcke mit effektiver Federung, die Pufferwirkung ist doch allgemein sehr gering. Ausnahme sind Bergstöcke mit langhubiger Federung eben Modelle mit Grifffederung mit den enorm langen Federwegen.
Da die Federung sich ausserhalb der Innenseite der Stockrohre befindet wird die Einschublänge nicht vermindert, welche eine sich innen befindliche Dämpfung mit bis zu über 10 cm belegen würde. |
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Die Funktionsweise ist hier wie folgt skizziert:
Die Federelemente bestehen aus hochelastischen Gummifäden,
die mit einer besonders widerstandsfähigen Umspinnung versehen sind.
Der Griffkörper sowie die übrigen Passteile bestehen aus hochfestem Polyamid
Die Handschlaufe ist verstellbar ohne störende Schnalle auf dem Handrücken.
Der Griffknauf ist als verschiebbare Prallplatte ausgeformt, hiermit wird die Federung
zum Aufstieg blockiert ( abgeschaltet) und zum Abstieg aktiviert (eingeschaltet),
die Fläche dieser Prallplatte entspricht mit 24 cm^2 der DIN für Skistöcke und dient der Sicherheit.
Die Federelemente werden am Kopfstück eingehängt durch den Griffkörper geführt und mittels der Bodenplatte an dessen Unterseite verankert. Der gesamte Abfederungs - und Dämpfungsmechanismus ist nun komplett und kann nunmehr mittels Passschraube am oberen Bergstockende verankert werden
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